Seit heute hat die Wetterstation am Firmenstandort der meteoCORE UG (haftungsbeschränkt) in Wölfersheim-Södel einen Windmesser, besser gesagt einen neuen Windmesser, denn der bisherige, der schon einige Jahre fleißig Daten gesammelt hat, gehörte einem anderen privaten Netzwerk an.
Dies ist nun Geschichte, ab sofort laufen die Daten von dort nur noch bei meteoCORE ein und können über den meteoCORE Navigator eingesehen und über die API abgerufen werden.
Kurzer Testlauf vorab

Um zu schauen, ob die Station auch funktioniert, bevor die Kletterarbeit und aufwendige Montage beginnt, wurde das Gerät einmal provisorisch aufgebaut, die Kabel verbunden und die Station eingeschaltet. Schon kurz nach dem Einschalten kamen die ersten Bytes über das TheThingsNetwork bei uns an. Damit war die erste Hürde geschafft.
Damit aus den 14 Bytes, die die Station alle 10min schickt, auch vernünftige und lesbare Daten werden, braucht es ein kleines Decoder-Script. Dieses wird vom Hersteller auf Github angeboten, allerdings, wie sich herausstellen sollte, in der aktuellsten Version mit einem kleinen Tippfehler, der dazu führt, dass nichts decodiert werden konnte.
Nach kurzem Fix und Info an den Chef von Barani Design kamen dann tatsächlich die ersten Daten im Navigator an.

Montage am Mast
Damit der Wind auch korrekt gemessen wird, die WMO-Norm erfordert in 10m Höhe, musste der Windmesser am Mast installiert werden. Der Standort mit ein paar Metern überhalb des relativ flachen Daches ist zwar nicht ganz regelkonform, die Vergleiche mit einem weiteren Standort, knapp einen Kilometer entfernt mit gleicher Hardware und tatsächlich freistehend in 10m Höhe haben aber gezeigt, dass es keine nennenswerten Abweichungen gibt.

Wir freuen uns darüber, dass seit 17:20 Uhr nun im 10min-Takt Winddaten bei uns eintrudeln und sind gespannt auf die ersten Sturmereignisse.
Weitere Windmesser in der näheren Umgebung werden demnächst aufgestellt, die Sensoren sind bereits an Ort und Stelle, müssen aber noch montiert werden.
