Die lokale Wetterstation vor Ort – warum?
Der Deutsche Wetterdienst betreibt bereits deutschlandweit eine Vielzahl an hauptamtlichen und nebenamtlichen Wetterstationen.
Warum braucht es da noch unbedingt die eigene Wetterstation vor Ort und warum zudem auch noch ein Netzwerk an Wetterstationen, wie es meteoOBS aufbaut?
Lokal messen: mehr Wissen, bessere Vorhersagen
Weil selbst die Vielzahl der DWD-Stationen nicht ausreicht, um sicher auf das Wetter an einem beliebigen Ort ohne Wetterstation in Deutschland zu schließen, besonders dort, wo es lokale Besonderheiten gibt.
Wer lokal misst – und zwar korrekt gemäß WMO-Anforderungen – weiß mehr über dieses lokale Mikroklima und kann somit das Wetter vor Ort besser erfassen. Diese Daten tragen nach einer mehrmonatigen Lernphase zur Verbesserung der täglichen Wetterprognosen bei.
Das statistische Modell lernt dabei die Unterschiede zwischen den Berechnungen der Supercomputer großer Wetterdienste und den tatsächlich vor Ort später eingetroffenen Wetterereignissen kennen, kann lokal vorhandene Muster erkennen und diese in zukünftigen Prognosen entsprechend berücksichtigen und somit das Wetter lokal besser vorhersagen.
Großes Netzwerk: mehr Wissen aus der Umgebung, mehr Vorlauf bei Unwettern
Je mehr Menschen, Kommunen und Unternehmen sich an der Sammlung von validen Wetterdaten beteiligen und sich in einem Netzwerk wie meteoOBS zusammen schließen, desto schneller und besser weiß man auch, was in der näheren Umgebung wettertechnisch los ist.
Das kann insbesondere bei großen Unwetterlagen helfen, die Vorwarnzeit zu verringern und eine bessere Prognose über den tatsächlich zu erwartenden Impact ermöglichen, bspw. bei langlebigen Gewitterzellen über bereits tatsächlich aufgetretene Spitzenböen in der vorherigen Zugbahn.
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